Kleiner Rundgang durch den Ort


          Alte Schule ; Backofen ; Kapelle ; FW-Gerätehaus ; Museum  

Ortseinfahrt

Ortseinfahrt


Am Südende des abfallenden Eifelgebirges, etwa 20 Km nordwestlich von Trier und 15 Km von der Mosel entfernt, erhebt sich noch einmal der Kellerberg 448 m hoch, wie zum Abschied von den großen Freunden weiter nordwärts.

Hart unterhalb des Kipfels am Nordhang liegt Dierscheid mit seinen 180 Einwohnern.

Dierscheid wurde erstmals 1150 im Güterverzeichnis der Abtei St. Maximin in Trier als Derseit, zum Hof Issel gehörend, erwähnt.

Im 13. Jahrhundert erhielt man den Namen Dyrseit.

Im Januar 1417 wurde daraus Diescheit .

Die Schreibweise für den Namen unserer Gemeinde wechselte sehr häufig:

Derseit, Dyrseit, Diescheit, Diescheit, Dierscheydt, Dirscheidt, Dirscheit,Dischet,Dierschet, und heute: Dierscheid.

Die Namen mit der Endung "scheid" reichen in die fränkische Rodungszeit zurück und bedeuten soviel wie Grenze.
" Dier " kann man mit dürr gleichsetzen, wonach Dierscheid dann mit " Diesseits auf dürrer Höhe " übersetzt werden kann.

Am 9. Maerz 1774 steht in der Einwohnerliste zu lesen:
26 Platzbauern, 3 Haeuser der 3ten Claß, 2 Pferde, 110 Hornvieh, 22 Geißen und 32 Schweine.

Der kleine Ort war bis in die fünfziger Jahre von der Landwirtschaft, Holzwirtschaft und dem Kieselkloppen geprägt.

Unter dem Namen " Kieselklopper " sind die Dierscheider heute noch weit über die Grenzen bekannt.

Dierscheid gehört zur Verbandsgemeinde Wittlich-Land im Landkreis Bernkastel-Wittlich.



Landkarten.html



Die alte Schule

Schule

Anfang

Im Jahr 1888 war die Grundsteinlegung, 1971 wurde sie im Rahmen einer Verwaltungsreform wieder geschlossen.
In den Jahren 1994 bis 1996 erfolgte eine Nutzungsänderung durch Umbau zum Dorfgemeinschaftshaus.



Rückseitiger Anbau an die alte Schule

Schule

Im Jahr 2011 wurde ein rückseitiger Anbau fertiggestellt. Im oberen Teil bildet er einen 3. Raum mit Thekenbereich.
Der untere Teil dient als Geräteraum für die gemeindeeigenen Gerätschaften.





Der Dorfbrunnen neben der alten Schule

Brunnen

Entworfen, gefertigt und errichtet von unserem Urgestein Josef Junkes

aus heimischem Sandstein und Motiven der örtlichen Kultur.



Der Dorfplatz neben der alten Schule

Dorfplatz




Blick auf die Nachbargemeinde

Heidweiler

Vom Dorfplatz in Richtung Norden blickend liegt der Ort Heidweiler.


Lehrbackofen in der alten Schule

Backstube

Anfang

In der alten Schule, unterhalb des Dorfplatzes befindet sich ein intakter Schul- und Lehrbackofen. Er diente zur Einweisung der Schüler/innen im Umgang mit einem Backofen, welche es in vielen Häusern gab. Mit dem Aufkommen der Elektrizität verschwanden die Backöfen ( leider ) mehr und mehr.




Das Feuerwehrgerätehaus

Spritzenhaus

Anfang   



Kapelle im Ortskern

St. Laurentius-Kirche

Anfang

Dierscheid gehört zur Pfarrei Heidweiler.Schutzpatron ist der hl. Laurentius.1745 erbauten die Dierscheider ein Heiligenhäuschen, welches 1796, nach völliger Zerstörung durch ein Feuer, zu einer Kapelle erweitert wurde. Seit 1950 besitzt diese nun auch ein Seitenschiff und eine Sakristei.




Das Dorfmuseum

Museum

Anfang   




Alle diese Gebäude liegen an einer Straße, dem Karl-Kaufmann-Weg.
Karl Kaufmann lebte von 1863 bis 1944.
Er war in Malmedy Landrat und wurde 1904 zum Vorsitzenden des Eifelvereins gewählt. Den leitete er 34 Jahre lang.
Ihm zu Ehren wurde der zuvor genannte "Eifelhöhenweg" in "Karl-Kaufmann-Weg" umbenannt. Er hat eine Gesamtlänge von 187,5 Km, und führt von Trier nach Brühl.




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